sustainability – your responsibility.

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Schlagwörter – sollten wir annehmen – wecken Gefühle oder Erinnerungen. Wenn wir die Wörter Nachhaltigkeit oder Finanzwirtschaft auf uns wirken lassen, fühlen wir uns höchstens erschlagen; niemand kann uns erklären, was damit gemeint ist. Wir ahnen vielleicht, dass es hierbei um Wichtiges geht: viel Geld, unsere Zukunft, unsere Lebensgrundlagen. Bei dieser STUDIO!SUS-Ausgabe lassen wir gegensätzliche Meinungen über die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft zu Worte kommen: Der Direktor der ersten international agierenden CO2 -Börse, Richard Sandor sieht in der Finanzwirtschaft überall Chancen und Potentiale für Nachhaltigkeit. Wir können, so meint er, Geld verdienen und gleichzeitig die Welt verbessern. Dennis Meadows, Autor von «Die Grenzen des Wachstums» ist da skeptischer: Preise, sagt er, sind nur ein Ausdruck unserer Werte. Erst wenn wir diese ändern, ändert sich auch unsere Umwelt. Der Schweizer Professor Mathias Binswanger äussert nüchtern, dass Nachhaltigkeit den Börsen auch in Zukunft egal sein wird. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit bitten wir unterschiedliche, international handelnde Finanzinstitutionen unseren LeserInnen zu erklären, wie sie Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen umsetzen. Hinter jeder Institution stehen Menschen, die forschen, handeln, Unternehmen führen oder Sachfragen bearbeiten. Mit dieser Ausgabe möchten wir Mut machen, die eigenen Fragen zu Geld, Lebensgrundlagen, Zukunft und Gerechtigkeit auch den ganz grossen Köpfen der Finanzwirtschaft zu stellen. Wir bedanken uns für das Zustandekommen dieser Ausgabe bei ETHsustainability, der Zürcher Kantonalbank und beim ETH-Rat.

Für den STUDIO!SDUS Katharina Lammeck