sustainability – your responsibility.

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DOLCE VITA

Sven Andreas Collett (Text) und Maria Tarcsay (Illustrationen)

Du surfst auf einer Welle aus Geld - das Leben: Konstante Ferien mit Parasol- Drinks auf einem palmenbedeckten Strand... war’s das schon? Warum tust du das alles? Gibt es dir einen konstanten Rush, stark genug um dich vor der eigentlichen Frage zu schützen? Die Frage, die alles antreibt:

↳ Was macht mich eigentlich glücklich?

Durch Konsum sucht der postmoderne Mensch nicht nur seine verlorene Identität, sondern glaubt auch dadurch das wahre Glück zu finden, wo er in Wahrheit doch seinen Glückshunger nur kurzfristig zufrieden stellt. Wann bist du das letzte Mal ins Bett gegangen und dachtest; «Das war ein schöner Tag den ich nie vergessen werde.»? Oder noch besser; wann konntest du das letzte Mal nicht schlafen, weil du dich so auf morgen freutest? Sicherlich nicht, als am nächsten Tag eine ausgedehnte Shoppingtour geplant war. Nein - denn Glück hängt mit ganz anderen Dingen zusammen – denn Glück ist gratis! Dein «Dolce Vita» fängt deswegen nicht erst nach einem harten Studium an, wenn du endlich viel Geld verdienst, sondern damit, dass du heute anfängst dein eigenes Glückspotential zu finden und zu geniessen. Der Guide dieses Semesters zeigt dir, wo du im Grossen dein Potential entfalten kannst – indem du nachdenkst, dich weiterbildest, engagierst, damit jeder Mensch auf diesem Planeten und auch künftige Generationen ein glückliches Dasein führen können. Wie aber wirst du selbst, im Kleinen, glücklich? Wir schlagen dir eine kleine Liste vor mit Dingen und Tätigkeiten, die Glücksquellen anzapfen – unabhängig vom Geld. Kleinigkeiten, die doch eigentlich offensichtlich sind, denen man sich aber zuerst wieder bewusst werden muss – und die schliesslich zu einem nachhaltigen Glück führen können:

↳ Mit einem alten Freund Kontakt aufnehmen.

↳ Im Park liegen und die Wolken beobachten.

↳ Am Morgen ein bisschen länger im Bett bleiben.

↳ Einen Umweg nach Hause machen und die unbekannte Nachbarschaft entdecken.

↳ Jemanden, der dir etwas bedeutet, mit einem Frühstück im Bett überraschen.

↳ Sei Tourist im eigenen Land! Was bietet deine Heimatstadt?

↳ Probiere deine Kochkünste an etwas ganz Exotischem aus!


↳ Schreibe deine eigene Liste, und du entdeckst deine eigenen Glücksquellen!

 

 


DIE VISION EINER WELT IM FLIESSGLEICHGEWICHT

↳ [project 21], die studentische Organisation für nachhaltige Entwicklung, stellt sich vor

Cristian Köpfli

Wir sind eine Gruppe Studierender aus verschiedenen Fachrichtungen der Universität und ETH Zürich, die den Horizont über das eigene Studium hinaus erweitern wollen und sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Unsere Vision ist eine Welt im Fliessgleichgewicht, in der sich Verbrauch und Regeneration der Ressourcen die Waage halten. Um dies zu erreichen, wollen wir die Leute zu langfristigem Denken und einem verantwortungsbewussten und sorgfältigen Umgang mit den sozialen, ökonomischen und ökologischen Ressourcen anregen.

Jeweils Mittwoch Abends, an den «Mittwochsspecials» diskutieren wir mit einer Fachperson über einen spezifischen Aspekt der Nachhaltigkeit. Vereinsweekends bieten die Gelegenheit zu vertieften Gesprächen und zur Generierung von Ideen. Einige davon werden später im Team so weiterentwickelt, dass sie realisiert werden können. Dazu gehören z.B. die Herausgabe des Studio!Sus oder unser Workshop am Tag der Lehre am 14. November an der ETH. Als langfristiges Projekt setzt sich [project21] für die umfassende Erhaltung der tibetischen Medizin ein. In diesem Zusammenhang betreuen wir die Herausgabe einer «Einführung in die tibetische Medizin», organisieren Meetings mit Entscheidungsträgern und sind in die Vorarbeiten für eine neue tibetische Medizinuniversität in Indien involviert ([TibMed] Seite 42). [project 21] ist in Kontakt mit gleich gesinnten Organisationen auf lokaler Ebene und ist Mitglied der World Student Community for Sustainable Development (WSCSD), in welcher Studentenorganisationen aus 6 Ländern zusammengeschlossen sind.

Interessiert? Schau mal vorbei! Mehr über [project 21] und die laufenden Projekte erfährst du unter www.project21.ch und an unserer Infoveranstaltung am Mittwoch, 16. November 2005 um 19:15 im CCRS-Pavillion (Künstlergasse 15a, unterhalb der Uni Zentrum). Wir treffen uns während des Semesters jeweils Mittwochs um 19:15, entweder im CCRSPavillion zu einem Special oder in unserem Buero im LEA D6, ETH Zentrum, an der Leonhardstrasse 15 zu einer Sitzung.



ANNUAL MEETING DER WSCSD 2006 – «MIND, KNOWLEDGE & SUSTAINABILITY»

 

Arto Schürch und Cristian Köpfli

[project 21] organisiert Ende März 2006 die Jahreskonferenz der World Student Community for Sustainable Development (www.wscsd.org). Während fünf Tagen werden sich etwa 70 Studierende aus aller Welt unter dem Titel «Mind, Knowledge and Sustainability» mit dem persönlich und gesellschaftlich verantwortungsvollen Umgang mit Wissen auseinandersetzen. Gerade wir, als Studierende und zukünftige Forscher, Politiker, Reporter oder Lehrer sind verstärkt an der Entstehung, Selektion, Speicherung und Weitergabe von Wissen beteiligt, wodurch auf uns eine besonders grosse Verantwortung fällt. Ziel der Konferenz ist daher, diese Verantwortung im Umgang mit Wissen verstärkt wahrzunehmen und zu reflektieren.

Im Gegensatz zu vielen natürlichen Ressourcen wird sich die Ressource Information in Zukunft weiter vermehren. Man kann sich jedoch fragen, ob wir diesem Informationsanstieg gewachsen sind, denn die Verfügbarkeit von Information ist nicht gleichzusetzen mit Wissen, also einem tieferen Verständnis der Realität. Angesichts der wachsenden Datenmenge wird die Fähigkeit, wichtige Informationen herauszufiltern, immer wichtiger. Die Konferenz bietet die Möglichkeit, grundsätzlichen Fragen nach Definition, Herkunft, Bewahrung und Verlust von Wissen vertieft nachzugehen. Gleichzeitig sollen aber auch anwendungsorientierte Fragen wie Forschungsverbote, Patent- und Urheberrecht, Open Source Software, Analphabetismus oder Zugang zu Information in Entwicklungsländern thematisiert werden. Alle Themen sollen speziell auch aus der Perspektive der inneren Nachhaltigkeit betrachtet werden. Üblicherweise wird der Begriff der Nachhaltigkeit auf den Umgang mit äusseren, d.h. natürlichen Ressourcen angewendet. Doch nicht nur diese, sondern auch unsere eigenen körperlichen und geistigen Potenziale werden oft von uns selber oder von anderen rücksichtslos ausgebeutet. Nur ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Körper und Geist ermöglicht jedoch klares, langfristiges Denken, was die Basis für ein wirklich nachhaltiges Verhalten ist. ↳ Detaillierte Informationen zum Annual Meeting sind unter www.project21.ch zu finden.



[TIBMED]: TIBETISCHE MEDIZIN ERHALTEN

Stephan Kölliker

[TibMed] ist – ähnlich der ebenfalls aus [project21] hervorgegangenen Initiative «myclimate» – ein langfristig und breit angelegtes Projekt. [TibMed] hat sich zum Ziel gesetzt, das Jahrtausende alte Wissen der tibetischen Medizin zu sichern und es der westlichen Wissenschaft und Gesellschaft zugänglich zu machen. Das Wissen der tibetischen Medizin ist einerseits durch die Besetzung Tibets bedroht; die zentralen Aspekte der Tibetischen Medizin (das auf dem Buddhismus basierende, tiefe Wissen um die Interaktionen von Körper und Geist) können hier nicht mehr frei gelehrt werden. Im indischen Exil machen finanzielle, personelle und räumliche Limitierungen grosse Schwierigkeiten. Im Westen wiederum ist ein unvoreingenommenes Studium der Wirkung von tibetischen Arzneimitteln nur schwierig durchführbar, da sie hochaktive Pflanzen enthalten und somit die westlichen Wissenschaften vor unlösbare ethische Probleme stellen. Es ist offensichtlich, dass das während Jahrtausenden im Himalaya überlieferte Wissen zumindest medizinhistorisch und kulturell ein wichtiger Schatz des Menschheitserbes ist, für dessen Rettung uns nur noch wenig Zeit bleibt. Zudem entspricht die tibetische Medizin weitgehend dem Ideal der Nachhaltigkeit, da die natürlichen Rohstoffe sehr schonend gesammelt und verarbeitet werden.

In den vergangenen Jahren hat [project21] Kontakte zu wichtigen schweizerischen und tibetischen Entscheidungsträgern geknüpft. Dabei geht es in erster Linie darum, im nordindischen Exil eine Medizinuniversität aufzubauen. Parallel dazu soll in Indien eine Produktion von tibetischen Arzneimitteln nach westlichen Richtlinien aufgebaut werden. Ein kleines Spital, an dem wissenschaftliche Studien gemacht werden, ergänzt den Plan, der auf den Anregungen des Dalai Lama beruht. Anlässlich des Besuchs des Dalai Lama in Zürich hat [project21] im Rahmen von «ETH sustainability» zahlreiche Gespräche – darunter auch direkt mit dem Dalai Lama – organisiert, die für die nun beginnende Projektierungsphase von entscheidender Bedeutung sind. Hilfe aus verschiedensten Bereichen wird nötig sein, um aus der tibetischen Medizin wieder das zu machen, was uns allen von Nutzen sein kann: eine starke und lebendige Medizintradition.

 


DIE ZUKUNFT MANAGEN: OIKOS

Gian Gersbach

«Just do it» sagt der Präsident der Studierendeninitiative für Nachhaltige Entwicklung an der Universität St. Gallen (HSG). Langen Diskussionen sollen konkrete Taten folgen. Obgleich sonst wenig konservativ, schliesst Heiko Spitzeck damit sauber an 18 Jahre oikos-Tradition an. Seine Vorgänger brachten ÖBU hervor, die Schweizer Vereinigung für ökologisch bewusste Unternehmensführung mit heute rund 300 Unternehmen. Auf oikos geht die Gründung des Instituts für Wirtschaft und Ökologie an der HSG zurück — akademische Heimat sowohl des amtierenden Rektors als auch des aktuellen Prorektors der Kaderschmiede. Auch auf internationaler Ebene treiben oikees ihr Handwerk: Unter dem Label oikos International arbeiten heute 17 Studierendenorganisationen auf drei Kontinenten am Management für morgen. Ihr Ziel: Die Manager von Morgen sollen bei Ihren Entscheidungen neben ökonomischen auch soziale und ökologische Faktoren berücksichtigen. Nur so besteht eine reale Hoffnung, einer nachhaltigen Zukunft näher zu kommen. Zu den grössten aktuellen St. Galler Projekten gehört die oikos-Konferenz. Hier entwickeln jedes Jahr Fach- und Führungskräfte aller Branchen mit Studierenden ihre Ansätze zu ökologischen und sozialen Herausforderungen weiter. Manager der BMW Group, der Swiss International Air Lines Ltd., der SBB AG und anderer Unternehmen standen dieses Jahr auf der Agenda. Souverän bewegt sich oikos auch auf wirtschaftspolitischem Parkett: Jährlich bringen oikees an die 100 Studierende aus aller Welt zusammen, um in St. Gallen eine WTO-Verhandlungsrunde zu simulieren und die Ergebnisse der Welthandelsorganisation in Genf vorzustellen. An der oikos Winter School schliesslich treffen internationale Managementstudenten mit hervorragendem Leistungsausweis auf die führenden Forschungs- und Lehrkräfte im Bereich Nachhaltigkeit. Und was hat oikos mit Zürich zu tun? ETH-Spin-Off myclimate ist Permanent Partner von oikos. Mit [project21] bespricht sich oikos zum «Knowledge Transfer». Vielleicht kooperieren Zürcher Studierende künftig mit oikos im Rahmen eines Sustainability-Rankings von Top-Hochschulen weltweit? «Just do it!», was wird damit in Zürich bewirkt?

↳ Mehr Infos auf dem Web unter www.oikos-stgallen.org

 


GESUND, SCHNELL UND BILLIG KOCHEN

Stefanie Huber

Mensa, Fast Food oder selber kochen? Immer Mensa kann’s nicht sein. Fast Food ist nicht unbedingt billig und gesund in der Regel auch nicht. Aber selber kochen? Lohnt sich der Aufwand? Wir meinen: ja, und geben eine Einführung im Schnellzugstempo.

GESUND: Basis der gesunden Küche sind Gemüse und Obst, Milchprodukte und Fleisch. Wichtige Regeln sind viel trinken (v.a. Früchtetees, gespritzte Fruchtsäfte, Mineralwasser) und mindestens fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen, wobei dazu auch ein Glas Saft zählt.

Für Abwechslung auf dem Speiseplan und für einen gesunden Stoffwechsel sorgen Vollkornprodukte, verschiedene Getreidesorten, Sauermilchprodukte wie Joghurt und Quark und Seefische für bestimmte Fettsäuren. Leider gilt immer noch: möglichst wenig Zucker, Fett und Konservierungsstoffe.

Besser sind mehrere kleine als zwei oder drei grosse Mahlzeiten am Tag. Das Frühstück sollte ca. 25%, der Znüni 10%, das Mittagessen 30%, der Zvieri 10% und das Abendessen 25% des täglichen Energiebedarfs decken.

Beim Einkaufen gilt: saisonale Produkte statt exotische, so viel Bio wie möglich, so wenig Billigprodukte wie nötig, «low-fat» statt «light». («Light»- Produkte werden künstlich fettarm gemacht; lieber ab und zu eine richtige Schokolade geniessen.).

Ein paar Worte zur Zubereitung: Wok und Teflonpfannen sparen Fett und erhalten durch kurzes Erhitzen und Dünsten Vitalstoffe; auch der Dampfkochtopf ist eine gesunde Zubereitungsart. Fleisch sollte man möglichst heiss anbraten, um die Poren zu schliessen. SCHNELL / BILLIG: Viele Gerichte brauchen in der Regel weniger als 30 min. Aufwand. Geschickte Planung im Ablauf verringert die Zeit. Eine grosse Hilfe ist der Dampfkochtopf, der die Garzeiten um ein Vielfaches reduziert und erst noch Energie spart. Den Vorratsschrank einmal, dafür richtig füllen: Gewürze, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Zwiebeln, Knoblauch, evtl. ein paar Dosen Tomaten, Gemüsemais, Bohnen, Kapern, Pesto. Warum nicht gleich mehrere Packungen Nudeln kaufen, wenn sie Aktion sind?

Für den Tiefkühler bietet sich an: in Scheiben geschnittenes Vollkornbrot, frei portionierbare Kräuter, Käse (gerieben, portionenweise gefroren). Gemüse und Früchte für den Tiefkühler am besten saisonal einkaufen und in Portionen selber einfrieren schont das Budget, erhält die Nährstoffe und ist manchmal besser als ein paar Tage altes Gemüse aus dem Kühlschrank. Ganz frisches ist aber immer vorzuziehen.

Auf Vorrat kochen ist möglich: Der geputzte Salat (ohne Messer, sonst wird er braun) samt Salatsauce, Nudeln und andere Gerichte halten im Kühlschrank ein paar Tage. Ein paar erwähnenswerte Helfer sind Zwiebelhacker, Wiegemesser für Kräuter, Käse-/Rohkost-Reibe, Mixer, Saftpresse, scharfe Messer. BIO: Das Bio-Angebot der Grossen wie Migros und Coop wird immer grösser, auch IP- und Regio-Produkte kommen immer mehr auf. Ein Abstecher in diese Abteilung liegt sicher bei vielen finanziell ab und zu drin. Ein Besuch im Bio- Lädeli bietet dafür noch Entdeckungschancen, finden sich dort doch immer wieder spezielle Produkte. Meine Erfahrung: Vergleiche anstellen lohnt sich ebenso wie Überlegungen, ob ein Bio-Apfel aus Südafrika wirklich weniger graue Energie als ein normaler aus der Schweiz hat oder wie es mit Verpackungen und Spritzmitteln aussieht. KONKRET: Such dir ein paar Rezepte heraus, die deinen Kriterien entsprechen und die man gut abwandeln kann. Mach dir eine Kopie und leg sie in Griffweite oder such dir ein kleines «Rezeptbuch der schnellen Gerichte». Warum nicht mal eigenen Fastfood ausprobieren, wenn es denn schon schnell gehen soll: Pizza selber belegen, Hotdog mit Vollkornbrot, Tomatensauce zum Beispiel mit Gemüse oder Gewürzen aufpeppen etc. Es lohnt sich auch, mal in ausländischen Kochbüchern zu schnuppern: Asiatische Wok-Gerichte, indische Curry-Gerichte oder gewisse Gerichte aus der Mittelmeerküche sind vielfältig und gehen in der Regel schnell. Last but not least: Bewusst essen, sich Zeit nehmen und das Essen geniessen. En guete!



8. NOVEMBER 05 _ NATUREMADE ENERGIE ARENA 2005

Fachtagung zu Ökostrom-Marketing. Ziel ist die Stärkung von Kooperationen, die Verbesserung des Weges von der Ökostromproduktion bis zu den Endkunden und die Klärung der politischen Rahmenbedingungen.

Ort: Biel

www.naturemade.ch


11. NOVEMBER 05 _ NIDECO ANNUAL CONFERENCE

Die jährliche Konferenz des «Network for International Development and Cooperation» zum Thema «The Role of Science and Technology for Development».

Ort: ETH Zentrum, CHN, Lichthof, Universitätsstrasse 16

www.nideco.ethz.ch


16. NOVEMBER 05 _ INFOABEND ZU [PROJECT 21]

Vorstellung von [project 21] und der laufenden Projekte.

Ort/Zeit: CCRS-Pavillon, Uni Zürich, 19.15 Uhr

www.project21.ch


24. NOVEMBER 05 _ AEFU 12. FORUM MEDIZIN UND UMWELT

Thema: Klimaänderung

Ort: Olten, Hotel Arte, Riggenbachstr. 10

www.aefu.ch


26. NOVEMBER 05 _ WWF-EXKURSION: KOMPOGAS

Gas aus Kompost – wozu kann man es gebrauchen? An dieser Exkursion verfolgen Sie, wie aus Grünabfällen in grossem Stil Gas produziert wird und erfahren von Fachleuten, wie es verwendet werden kann.

Ort: Otelfingen AG

www.wwf.ch/de/newsundservice/news/events/


30. NOVEMBER 05 _ MITTWOCHSSPECIAL MIT BRUNO BASLER

Ein Vortrag von Bruno Basler, Verwaltungsratspräsident der Ingenieur- und Beratungsfirma Ernst Basler & Partner. Dieser Anlass ist Teil der Vortragsreihe «Sustainability Leaders» von [project 21].

Ort/Zeit: CCRS-Pavillon, 19.15 Uhr

www.project21.ch


1. DEZEMBER 05 _ TAGUNG NOVATLANTIS BAUFORUM

Am 24. Dezember 2005 veranstaltet Novatlantis zusammen mit der Pilotregion erneut eine Tagung des Novatlantis Bauforum zu den neusten Technologien.

Ort: Basel

www.novatlantis.ch


8. DEZEMBER 05 _ SUSTAINABILITY LEADER DIALOGUE

Peter Eigen, Chairman Transparency International

Ort/Zeit: Aula, Universität Zürich,18.15 – 20.00

www.ccrs.unizh.ch/events/sustainabilitydialogue/


18. JANUAR 06 _ MITTWOCHSSPECIAL MIT PROF. D. IMBODEN

Ein Vortrag von Dieter Imboden, Professor an der ETH und Präsident des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), mit dem Thema «Annäherung an die Nachhaltigkeit – Persönliche Erfahrungen». Dieser Anlass ist Teil der Vortragsreihe «Sustainability Leaders».

Ort/Zeit: CCRS-Pavillon, 19.15 Uhr

www.project21.ch


23. – 24. MÄRZ 06 _ PHIL.ALP: DIE ALPEN AUS DER SICHT JUNGER FORSCHENDER

Nachwuchsforschende präsentieren Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten.

Ort: Glarus

www.alpinestudies.ch/tagungen/philalp06/


  • 351-0387-00L | V |CORPORATE SUSTAINABILITY AND TECHNOLOGY

 

Die Vorlesung beschreibt ökologische und soziale Herausforderungen für Unternehmen und zeigt praxisorientierte Handlungsoptionen auf. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schlüsselrolle von Technologie und deren nachhaltigkeitsorientierter Gestaltung. (Findet zum ersten Mal statt.)

Fr 15–17 | HG E1.2 | Hoffmann, V.


  • 701-0657-00 | V | RESSOURCENPOLITIK ZWISCHEN STAAT, MARKT UND SELBSTORGANISATION

 

Die TeilnehmerInnen dieses Kurses setzen sich intensiv mit der Theorie und Praxis der Produktion von Kollektivgütern (z.B. Umweltschutz, Verhinderung von negativen Externalitäten) auseinander.

Mo/2w 15–17 | HG F 26.3 |

Kissling-Näf, I.

  • 701-0015-00L | S | TRANSDISZIPLINÄRES SEMINAR ZUR NACHHALTIGKEIT

 

Doktorierende lernen die Grundkonzepte der Nachhaltigkeit und die Herausforderungen Transdisziplinärer Forschung kennen, welche sich bei der Strukturierung von Umweltproblemen für die Forschung, bei der Untersuchung und bei der In-Wert- Setzung der Forschungsergebnisse stellen.

Mo 15–17 | CAB H 57 |

Hirsch Hadorn, G.


  • 851-0591-00L | V | FREIE SOFTWARE UND NACHHALTIGKEIT IN DER WISSENSGESELLSCHAFT

 

Die Privatisierung einst öffentlichen Wissens zu Geistigem Eigentum droht Rechtsprechung und Regulierung abzuhängen. Als zentrale politische Gegenbewegung stellt «Freie Software» (z.B. GNU/Linux) eine sinnvolle Alternative für eine nachhaltige Wissensgesellschaft dar.

Di 15-17 | RZ F 21 | Dapp, M.


  • 701-0727-00L | G |POLITICS OF ENVIRONMENTAL PROBLEM SOLVING IN DEVELOPING COUNTRIES

 

(Vorlesung in Englisch) Die Vorlesung geht von konkreten Fragestellungen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit aus und lenkt den Blick vor allem auf jene Seiten der Mensch-Umwelt-Beziehungen, die nicht allein rational fassbar sind, sondern das Ausser-Rationale mit ins Spiel bringen. Das Ziel aller Überlegungen besteht darin, praktische Lösungen für komplexe Probleme der Entwicklungsarbeit zu finden.

Di 17–19 | HG D 7.2 | Egger, P.

 


  • 351-0757-00L | G |UMWELT-MANAGEMENT

 

Von einem Unternehmen wird künftig erwartet, dass die umweltorientierte Leistung der eigenen Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verbessert wird.

Mi 17–19 | HG D 7.2 | Züst, R.


  • 701-0725-00L | V |UMWELTVERÄNDERUNG UND SOZIALER WANDEL

 

Die Vorlesung bietet eine historische Übersicht über die Veränderung in der Beziehung des Menschen zu seinem Lebensraum in verschiedenen Kulturkreisen und eine historische Übersicht über die Veränderung der zwischenmenschlichen Beziehung und deren Auswirkung auf die Umwelt.

Mo 17–19 | HG D 3.2 | Abt, T.


  • 851-0589-00L | V |SCIENCE, TECHNOLOGY AND PUBLIC POLICY

 

(Teilweise in Englisch) In der Vorlesung wird mit Hilfe der Theorie der politischen Ökonomie und konkreten Fallbeispielen aufgezeigt wie durch politische Interventionen die gesellschaftlichen Auswirkungen des technologischen Wandels beeinflusst

werden können.

Mo 10-12 | HG E 33.3 |

Aerni, P., Caduff, L.


  • 351-0717-00L | V |UNTERNEHMENSFÜHRUNG: PRAKTISCH UND SUSTAINABLE

 

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Funktionsweise und den Aufbau von Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt bei auf der Vermittlung von Kenntnissen zur Unternehmensführung sowie dem Kennen, Verstehen und Beurteilen von unternehmerischen Entscheiden und deren Umsetzung in die Praxis.

Fr 8-10 | HG G 3 | Fahrni, F., Frauenfelder, P., Hoffmann, V.


  • 701-0785-00L | V |MEDIEN- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT FÜR WISSENSCHAFT UND UMWELT

 

Die Studierenden sollen anhand konkreter Fallbeispiele Einsicht in die Strukturen und Prozesse des Umwelt- und Wissenschaftsjournalismus gewinnen sowie für die vielfältigen Aufgaben und Probleme von Medienarbeit, Informationskampagnen und Journalismus im Umweltbereich sensibilisiert werden.

Fr 13–15 | HG D 3.2 | Bonfadelli, H., Schanne, M.



  • UMWELTPSYCHOLOGIE UND NACHHALTIGKEIT – EINE EINFÜHRUNG

 

Ziel dieser Veranstaltung ist es, sich wissenschaftlich abgestützte Beiträge der Sozialpsychologie sowohl zur Erklärung von Ursachen als auch zur Lösung ausgewählter Probleme im Themenfeld Umwelt bzw. Nachhaltigkeit zu erarbeiten. Ausserdem soll ein grober Überblick über die globalen und lokalen Umweltprobleme vermittelt werden.

Do 8:15–10:00 | Heinz Gutscher


  • 2474 | ETHNOLOGIE | PS |ÖKOLOGIE UND WIRTSCHAFT I

 

Nach einem ersten Block zu systemtheoretischen und akteurzentrierten Ansätzen zur Erklärung von Ressourcennutzung (Fallbeispiele zu Wildbeuter- und bäuerlichen Gesellschaften) behandelt der zweite Block anhand der «Neuen Institutionellen Ökonomie» Rahmenbedingungen der Ressourcennutzung. Abschliessend werden die geschlechterspezifische Dimension von Nutzungsrechten und die Wahrnehmung der Problematik durch die Bevölkerung behandelt.

Di 14:15–16:00 | Esther Leemann


  • 459 | WIRTSCHAFT | SE |UNGLEICHHEIT UND GLOBALISIERUNG

 

Mi 12:15–14:00 | Josef Falkinger,

Josef Zweimüller, Volker R. Grossmann


  • 1085 | PHILOSOPHIE | KO |DER MENSCHLICHE KÖRPER: LEIB ODER BODY

 

Die Philosophie muss sich erneut mit dem menschlichen Körper beschäftigen, denn einerseits ist die oft beklagte «Körperfeindlichkeit» unserer Gesellschaft einem Körperkult gewichen und andererseits haben Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften die Psychiatrie verändert. In diesem Kolloquium kommen Themen zur Sprache wie Leib/ Seele vs. Körper/Geist, das Leiden an der Leiblichkeit, die Stellung des Christentums zum Leib etc.

Do 18:00–19:30 | Daniel Hell, Helmut Holzhey, Bernhard Küchenhoff, Daniel Strassberg


  • 3167 | UMWELTWISSENSCHAFTEN | VL | GLOBALE UMWELTPROZESSE

 

Diese Lehrveranstaltung vermittelt Grundkenntnisse über wesentliche globale Reservoire und Transportwege wichtiger Materialien und führt durch Beispiele in die Methodik der Rekonstruktion vergangener, natürlicher Umweltveränderungen ein. Dabei geht es um Energiekreisläufe, Ozeane, Klima etc.

Mo 15:00–16:45, bis 05.12. |

Hans Rudolf Thierstein


  • 3168 | UMWELTWISSENSCHAFTEN | SE | ANTHROPOGENE UMWELTVERÄNDERUNGEN

 

Diese Lehrveranstaltung vermittelt

Grundkenntnisse über anthropogene Umweltveränderungen und deren Auswirkungen auf Ökosysteme. Zudem wird die Darstellung dieser Sachverhalte in den Medien evaluiert.

Mo 15:00–16:45, bis 05.12. |

Matthias Diemer


  • 3171 | UMWELTWISSENSCHAFTEN | VL | UMWELTÖKONOMIE

 

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Umweltökonomie (externe Effekte, Marktgleichgewicht, marktwirtschaftliche Instrumente etc.) wird auf aktuelle

umweltpolitische Fragestellungen eingegangen.

Mo 13:00–14:45, bis 05.12. | Reto Schleiniger, Felix Schläpfer


  • 265 | JUS | VL | UMWELTRECHT

 

Nach einem Überblick über die Rahmenbedingungen und Grundprinzipien des Umweltrechts soll eine Einführung in verschiedene Bereiche gegeben werden (Lärm, Klima, Gewässer etc.). Instrumente wie die Umweltverträglichkeitsprüfung und das Verbandsbeschwerderecht werden vorgestellt.

Mi 16:00–18:00 | Alain Griffel


  • 3406 | POLITIKWISSENSCHAFTEN | VL | INTERNATIONALE ENTWICKLUNGSPOLITIK: KONZEPTE DER NORD-SÜDUND WEST-OST- ZUSAMMENARBEIT

 

Die Vorlesung befasst sich mit der Entwicklungsproblematik in den Nord-Süd- und West-Ost- Beziehungen. Einleitend werden die wichtigsten Begriffe und Konzepte der Entwicklungstheorie dargestellt. Fallstudien ergänzen die Ausführungen. In einem zweiten Teil werden die Strategien, Möglichkeiten und Grenzen der multilateralen und bilateralen Entwicklungszusammenarbeit analysiert.

Do 12:15–14:00 | Stephan Kux

↳ LIMITS TO GROWTH: THE 30-YEAR UPDATE

(Chelsea Green Publishing Company, 2004) von Donella H. Meadows, Dennis Meadows, Jorgen Randers

Vor rund 30 Jahren wurde im Auftrag des «Club of Rome» das viel beachtete Buch «Limits to Growth» veröffentlicht. Es basierte auf einer der ersten Forschungen zur Modellierung des rapide wachsenden globalen Ressourcenverbrauchs mit Computern. Das nüchterne Fazit war: Wenn das Wachstum unverändert weitergeht, droht der unvermeidliche Zusammenbruch. Nach rund 30 Jahren wagt das Forschertrio um Dennis Meadows nun eine Neueinschätzung. Obwohl die ursprünglichen Voraussagen nicht eingetroffen sind, bleiben die Perspektiven düster.

↳ DAS GESCHWÄTZ VOM WACHSTUM

(Orell Füssli, 2004) von Urs P. Gasche, Hanspeter Guggenbühl Die Forderung «Wir brauchen mehr Wachstum» ist heute zum Dogma geworden, sie wird gebetsmühlenartig von links bis rechts wiederholt. Doch löst Wirtschaftswachstum unsere Probleme wirklich?

Die Autoren entlarven die Wachstumsforderung als Wunschdenken, sie zeigen anhand von fundierten Recherchen und konkreten Beispielen die Schattenseiten dieser Politik auf. Denn: Blindes Wachstum schadet mehr als es nützt.

↳ GLOBALISIERUNG UND GERECHTIGKEIT

(h.e.p. verlag, 2005) von Richard Gerster Der Autor liefert eine Orientierungshilfe zur Globalisierung: Hintergründe und Folgen werden mit vielen übersichtlich präsentierten Daten sichtbar gemacht und mit konkreten Beispielen untermauert. Das von der DEZA unterstützte Buch richtet sich an alle politisch Interessierten und versucht sich zwischen den Fronten der Globalisierungsgegner und -befürworter zu bewegen. Für die 2. überarbeitete Auflage wurden viele der Daten und Grafiken auf den neuesten Stand gebracht.

↳ ONE PLANET, MANY PEOPLE: ATLAS OF OUR CHANGING ENVIRONMENT

(UNEP, 2005)

Das Umweltprogramm der UNO hat einen Atlas kreiert, der die dramatischen Veränderungen der Umwelt in den letzten Jahrzehnten anhand von Satellitenbildern dokumentiert. Das Wachstum von Millionenstädten in Amerika, die Auswirkungen von Grossstaudämmen, Garnelenzucht an den Küsten Südostasiens, Waldabholzung in Russland... die Bilder zeigen teils spektakuläre Veränderungen. Auf den über 300 Seiten wird das Bewusstsein um den Einfluss des Menschen auf die Umwelt gestärkt.

↳ TOPOGRAPHIE DES UNBEWUSSTEN

(Klett-Cotta, 2002) von Stanislav Grof LSD und andere psychoaktive Stoffe als Werkzeuge der Tiefenpsychologie?

Stanislav Grof versucht mit diesen Mitteln in Tiefen der Persönlichkeit vorzudringen, die sonst kaum zugänglich sind - das Experiment gelingt, und eine aussergewöhnliche Therapieform ist entstanden. Nicht zuletzt führt diese Forschung auch zu einem tieferen Verständnis von Religion und Kunst.

↳ KRANKHEIT ALS WEG

(Goldmann, 2000) von Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke

Dethlefsen, der holistisch-humanistischen Psychologie verpflichtet, und der Mediziner Dahlke zeigen mit diesem Werk einen Weg zum tieferen Begreifen von Krankheit. So geht es den Autoren darum zu zeigen, was Infektionen, Kopfschmerzen, Unfälle, Herz- und Magenschmerzen, aber auch die grossen, noch immer tabuisierten Leiden wie Krebs und Aids uns sagen wollen. Denn alle Symptome haben einen tieferen Sinn für unser Leben: Sie übermitteln uns wertvolle Botschaften aus dem seelischen Bereich. Das Verständnis der verschiedenen Krankheitsbilder eröffnet jedem von uns einen neuen, besseren Weg, sich selbst zu finden.


 



0rganisationen und projekte

www.srzg.de

Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen: Ein gemeinnütziger Think-Tank für Generationengerechtigkeit

www.solutions-site.org

Peer reviewed answers to problems in environment, health, population and development

↳ www.wisions.net

Visions of Sustainability: Informiert weltweit über beispielhafte Projekte und unterstützt vielversprechende neue Ideen

↳ www.alpmedia.net

Informationsdienst zur nachhaltigen Entwicklung in den Alpen in mehreren Sprachen


nachhaltigkeit und ökologie

↳ www.msc.org

Wo werden Fische nachhaltig, also mit Rücksicht auf die weltweiten Fischbestände, gefangen?

↳ www.eu-competition.org

Europäischer Wettbewerb für ökologische Stadtsanierung

↳ www.vistaverde.de

Portal für Umwelt – Natur – Nachhaltigkeit

↳ www.ja-zum-wasser.de

53 Tipps zum nachhaltigen Umgang mit Wasser


nachhaltigkeit und technologie

↳ www.ecodesign-beispiele.at

Beispiele für ökointelligente Produkte und Dienstleistungen: Energie, Mobilität, Wohnen, Freizeit...

↳ www.topten.ch

Liste der einergiesparendsten Produkte fürs Büro und zu Hause

↳ www.sonnenseite.com

Infos und News zum Weg ins Solarzeitalter

↳ www.windinformation.de

Grundlagen der Windkraftnutzung und viele Informationen dazu


nachhaltigkeit und gesundheit

↳ www.noharm.org

The Campaign for Environmentally Responsible Health Care

↳ www.aefu.ch

Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz